• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

Das Förderprogramm „MEET UP! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Beziehungen zur Ukraine zu intensivieren.
Das Engagement junger Menschen aus Deutschland und aus der Ukraine für demokratische Grundwerte und Völkerverständigung soll gestärkt werden. Darüber hinaus ermöglicht das Förderprogramm auch trilaterale Begegnungen mit jungen Menschen aus Russland.

Für das Jahr 2019 wurde das Prgramm neu ausgeschrieben, wofür ich hier gerne werben möchte.

Die Stiftung EVZ unterstützt Projekte, mit denen junge Menschen in ihrem Umfeld Veränderungen auf den Weg bringen wollen. Wie können junge Menschen dabei ihre gesellschaftliche Beteiligung vor Ort stärken? Wie gestalten sie wirksame Veränderungen in ihren Nachbarschaften und Gesellschaften?
Im Mittelpunkt der Begegnungen steht das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt in den Bereichen der historisch-politischen Bildung, der deutsch-ukrainischen Beziehungen, in der Menschenrechtsbildung oder z.B. Umweltprojekte. Es können dafür auch  mediale, musikalische oder andere kreative Formen wie etwa Theaterprojekte, Filme oder Websites, Apps sowie Vernetzungstreffen gewählt werden. Gefördert werden in diesem Kontext auch Begegnungen von jungen Künstlern, Sportlern oder anderen Berufsgruppen.

Das Programm richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren.
Anträge auf Förderung sind spätestens bis zum 02.12.2018 bei der Stiftung EVZ einzureichen.

Für weiterführende Informationen ist das Projekt MEET UP auf Facebook und auf der Homepage der Stiftung EVZ zu finden.

Vom 24.Oktober bis zum 31.Oktober bin ich mit einer Delegation des Bundestagsausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Ägypten und Jordanien gereist.

Insbesondere der Besuch des jordanischen Flüchtlingslagers Zaatari hinterließ tiefe Eindrücke bei mir: Mehr als 80.000 Menschen, davon 60 Prozent Kinder nicht nur Obdach zu geben, sondern zu beschulen, gesundheitlich zu versorgen und Arbeits-möglichkeiten zu schaffen, sind Herausforderungen, die die Hilfsorganisationen und ihre Unterstützer in bemerkenswerter Weise meistern.

Die Auswirkungen des Syrien-Krieges sind in Jordanien unmittelbar spürbar. Das Land hat rund 700.000 syrischen Flüchtlingen Zuflucht geboten, während es selbst nur eine Einwohnerzahl von 9 Millionen hat. Zugleich gilt Jordanien als Stabilitätsanker in der Region.

Auf Grund der enormen humanitären Leistung des Landes ist es zwingend, dass die internationale Gemeinschaft Jordanien bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms, aber auch beim Ausbau von Wirtschaft und Infrastruktur weiter unter die Arme greift.

Neben dem Flüchtlingslager besuchte unsere Delegation Projekte im Bereich der Wasser- und Energieversorgung sowie Abwasser-aufbereitung, die Deutsch-Jordanische Universität und führte Gespräche mit Regierungsvertretern.

In Ägypten nahmen wir am Arabisch-Deutschen Energieforum teil. Außerdem besichtigten wir die SEKEM Demeterfarm als gutes Beispiel nachhaltiger Produktion kombiniert mit fairem Handel. Weiterhin wurde sich mit Regierungsvertretern sowie mit der Zivilgesellschaft über die politische Lage im Land ausgetauscht.

Die Stiftung Lesen setzt sich dafür ein, dass jedes Kind und jeder Erwachsene in Deutschland Lesefreude entwickelt und über die notwendige Lese- und Medienkompetenz verfügt. Den großen Handlungsbedarf belegt z. B. die IGLU-Studie 2016, laut der 18,9 Prozent der Viertklässler die Grundschule ohne ausreichende Lesekompetenzen verlassen. Mission der Stiftung ist es, diese Situation zu verbessern – z. B. mithilfe der Projekte „Leseclubs“ und „media.labs“ im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark.
In den hierüber finanzierten Leseclubs konnten seit 2013 bereits rund 40.000 Kinder mit regelmäßigen freizeitorientierten Angeboten erreicht werden, darunter viele aus bildungsbenachteiligten Verhältnissen.

In der zweiten Förderphase des BMBF-Förderprogramms wird die Stiftung Lesen mehr als 200 weitere Leseclubs für Kinder im Alter von 6-12 Jahren und bis zu 100 media.labs für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren einrichten.

Im Nordwesten Brandenburgs hat die Stiftung noch keinen Bündnispartner.
Daher unterstütze ich die Stiftung und möchte für deren Projekte werben, damit sich Akteure wie Kinder- und Jugendeinrichtungen, Bibliotheken und Ganztagsschulen bei der Stiftung Lesen um die Einrichtung eines Leseclubs oder media.labs bewerben.

Einen Überblick über die bereits rund 240 Leseclubs und media.labs im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ist hier zu finden.

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

seit meinem letzten Newsletter sind arbeitsreiche, vielseitige und spannende Wochen vergangen. Bevor ich Ihnen und Euch auf diesem Wege einen schönen Sommer wünsche, möchte ich auf den folgenden Seiten von meiner Arbeit berichten.

Das Wichtigste vorneweg: In der letzten Sitzungswoche haben wir im Parlament den Haushalt des laufenden Jahres 2018 verabschiedet. Auf Grund der langen Regierungsbildung fungierten wir bis Ende Juli ohne Haushalt. Diese Zeit ist nun vorbei. Investitionen sind wieder möglich und Fördertöpfe werden geöffnet. In die Haushaltsdebatte brachte ich mich mit meiner Plenarrede zum Haushalt des Bundesentwicklungs-ministeriums ein. Ich freue mich über den Zuwachs der Mittel in diesem für uns alle so entscheidenden Politikfeld.

Auf den folgenden Seiten finden Sie kurze Berichte über meine Tätigkeit im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wie über eine sehr informative Delegationsreise nach Georgien mit dem Global Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria.

Auch bei meiner Herzensangelegenheit der Schiffbarkeit der Elbe konnte ich als Sprecherin der Elbe-Gruppe der SPD-Bundestagsfraktion Fortschritte erzielen. Im Haushalt 2018 wird das Gesamtkonzept Elbe sowohl finanziell als auch personell mit Mitteln unterlegt. In diesem Kontext besuchte ich die Elbekonferenz in Wittenberge, nahm am 829. Hamburger Hafengeburtstag teil und führte zahlreiche Hintergrundgespräche.

Meine Wahlkreistermine ergänzten die ereignisreichen Wochen optimal. So diskutierte ich unter anderem mit dem Kreisseniorenrat der Prignitz über die Herausforderungen bei Rente und Pflege, besuchte die LebensOrte der LebensWerkGemeinschaft in Rohrlack und besichtigte die Methanisierungsanlage in Falkenhagen. Besonders schön, war die Sommertour des Ortsvereins Wittenberge durch Lindenberg.

In meinem Berliner Büro wurde ich für eine Woche von einem Wirtschaftsjunior unterstützt und durfte zahlreiche Besucher im Bundestag empfangen.

Nun aber will ich nicht weiter vorgreifen und wünsche Ihnen und Euch eine angenehme Sommerlektüre.

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