• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

2019 stehen den Jobcentern im Nordwesten Brandenburgs deutlich mehr Gelder für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zur Verfügung als im Jahr 2018. Für Menschen die bereits mehrere Jahre arbeitslos sind, ist das eine große Chance. Damit können die Jobcenter ihnen zielgenau helfen und sie besser in geregelte Arbeit vermitteln.

So erhält das Jobcenter Oberhavel zusätzlich 1,3 Mio. Euro, beim Jobcenter Havelland erhöht sich die Mittelzuweisung um knapp 1,1 Mio. Euro, das Jobcenter Ostprignitz-Ruppin verfügt kommendes Jahr zusätzlich über 635.000 Euro und die Eingliederungshilfen des Jobcenters Prignitz erhöhen sich um mehr als 430.000 Euro.

Neben diesem Zugewinn an Mitteln wird die Region auch von weiteren Finanzierungsquellen für den Sozialen Arbeitsmarkt profitieren, der heute im Bundestag beschlossen wurde. Es ist gut, dass der Soziale Arbeitsmarkt endlich kommt. Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren ist nicht nur volkswirtschaftlich klüger, sondern auch eine Zeitenwende in der Sozialpolitik. Der Bund stärkt die soziale Teilhabe von Menschen, die schon sehr lange nach Arbeit suchen. Dazu werden wir bundesweit 4 Milliarden Euro einsetzen. Das ist konkrete Politik für den sozialen Zusammenhalt im Land.

Wir haben es geschafft! Der Bund bezuschusst die Sanierung der St. Marien-Andreas Kirche in Rathenow mit 3,75 Millionen Euro. Die Kirche ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler unseres schönen Havellandes. Sie ist eine wahre Heimstätte von Geschichte und eine Bereicherung für die Region, die es zu bewahren gilt. Ich habe mich sehr gerne für die Sanierung eingesetzt und geholfen, das jahrelange, beeindruckende Engagement des Fördervereins zum Erfolg zu führen.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat auf Johannes Kahrs und meine Initiative in seiner Bereinigungssitzung am 08. November beschlossen, dass die Sanierung des Bauwerkes in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten durch den Bund gefördert wird.

über 100.000 Euro Bundesförderung

Der Bund fördert die Sanierung von gleich drei denkmalgeschützten Gebäuden in unserer schönen Prignitz.

Gefördert werden die Dorfkirche Breitenfeld in Gumtow mit 35.000 Euro, der Wasserturm am Lokschuppen in Wittenberge mit 39.000 Euro und die Wassermühle in Klein Leppin mit 34.000 Euro durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm VII der Bundesregierung.

Vom 24.Oktober bis zum 31.Oktober bin ich mit einer Delegation des Bundestagsausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Ägypten und Jordanien gereist.

Insbesondere der Besuch des jordanischen Flüchtlingslagers Zaatari hinterließ tiefe Eindrücke bei mir: Mehr als 80.000 Menschen, davon 60 Prozent Kinder nicht nur Obdach zu geben, sondern zu beschulen, gesundheitlich zu versorgen und Arbeits-möglichkeiten zu schaffen, sind Herausforderungen, die die Hilfsorganisationen und ihre Unterstützer in bemerkenswerter Weise meistern.

Die Auswirkungen des Syrien-Krieges sind in Jordanien unmittelbar spürbar. Das Land hat rund 700.000 syrischen Flüchtlingen Zuflucht geboten, während es selbst nur eine Einwohnerzahl von 9 Millionen hat. Zugleich gilt Jordanien als Stabilitätsanker in der Region.

Auf Grund der enormen humanitären Leistung des Landes ist es zwingend, dass die internationale Gemeinschaft Jordanien bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms, aber auch beim Ausbau von Wirtschaft und Infrastruktur weiter unter die Arme greift.

Neben dem Flüchtlingslager besuchte unsere Delegation Projekte im Bereich der Wasser- und Energieversorgung sowie Abwasser-aufbereitung, die Deutsch-Jordanische Universität und führte Gespräche mit Regierungsvertretern.

In Ägypten nahmen wir am Arabisch-Deutschen Energieforum teil. Außerdem besichtigten wir die SEKEM Demeterfarm als gutes Beispiel nachhaltiger Produktion kombiniert mit fairem Handel. Weiterhin wurde sich mit Regierungsvertretern sowie mit der Zivilgesellschaft über die politische Lage im Land ausgetauscht.

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