• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

Wir haben es geschafft! Der Bund bezuschusst die Sanierung der St. Marien-Andreas Kirche in Rathenow mit 3,75 Millionen Euro. Die Kirche ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler unseres schönen Havellandes. Sie ist eine wahre Heimstätte von Geschichte und eine Bereicherung für die Region, die es zu bewahren gilt. Ich habe mich sehr gerne für die Sanierung eingesetzt und geholfen, das jahrelange, beeindruckende Engagement des Fördervereins zum Erfolg zu führen.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat auf Johannes Kahrs und meine Initiative in seiner Bereinigungssitzung am 08. November beschlossen, dass die Sanierung des Bauwerkes in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten durch den Bund gefördert wird.

über 100.000 Euro Bundesförderung

Der Bund fördert die Sanierung von gleich drei denkmalgeschützten Gebäuden in unserer schönen Prignitz.

Gefördert werden die Dorfkirche Breitenfeld in Gumtow mit 35.000 Euro, der Wasserturm am Lokschuppen in Wittenberge mit 39.000 Euro und die Wassermühle in Klein Leppin mit 34.000 Euro durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm VII der Bundesregierung.

Vom 24.Oktober bis zum 31.Oktober bin ich mit einer Delegation des Bundestagsausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Ägypten und Jordanien gereist.

Insbesondere der Besuch des jordanischen Flüchtlingslagers Zaatari hinterließ tiefe Eindrücke bei mir: Mehr als 80.000 Menschen, davon 60 Prozent Kinder nicht nur Obdach zu geben, sondern zu beschulen, gesundheitlich zu versorgen und Arbeits-möglichkeiten zu schaffen, sind Herausforderungen, die die Hilfsorganisationen und ihre Unterstützer in bemerkenswerter Weise meistern.

Die Auswirkungen des Syrien-Krieges sind in Jordanien unmittelbar spürbar. Das Land hat rund 700.000 syrischen Flüchtlingen Zuflucht geboten, während es selbst nur eine Einwohnerzahl von 9 Millionen hat. Zugleich gilt Jordanien als Stabilitätsanker in der Region.

Auf Grund der enormen humanitären Leistung des Landes ist es zwingend, dass die internationale Gemeinschaft Jordanien bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms, aber auch beim Ausbau von Wirtschaft und Infrastruktur weiter unter die Arme greift.

Neben dem Flüchtlingslager besuchte unsere Delegation Projekte im Bereich der Wasser- und Energieversorgung sowie Abwasser-aufbereitung, die Deutsch-Jordanische Universität und führte Gespräche mit Regierungsvertretern.

In Ägypten nahmen wir am Arabisch-Deutschen Energieforum teil. Außerdem besichtigten wir die SEKEM Demeterfarm als gutes Beispiel nachhaltiger Produktion kombiniert mit fairem Handel. Weiterhin wurde sich mit Regierungsvertretern sowie mit der Zivilgesellschaft über die politische Lage im Land ausgetauscht.

Der Europäische Sozialfonds und das Bundesinnenministerium  fördern das Projekt „Digital ankommen in Arbeit“ der Stadt Kyritz mit mehr als 550.000 Euro.

Ziel des Projektes ist es, langzeitarbeitslosen Bewohnerinnen und Bewohnern im Quartier Kyritz-West neue Zugänge zu Beschäftigung zu ermöglichen. Unsere Region hat in den letzten drei Jahren maßgeblich von der guten wirtschaftlichen Lage profitiert. So sank die Arbeitslosenquote im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zwischen September 2016 und 2018 von 8,3 Prozent auf 6,4 Prozent. Wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen und so freue ich mich sehr über die zugesagte Förderung, um auch die Sockelarbeitslosigkeit nachhaltig abzubauen.

Im Projekt entwickeln die Teilnehmenden ihre berufspraktischen Kompetenzen weiter, üben sich im Umgang mit digitalen Medien und können persönlichen Kontakt zu Unternehmen aufbauen.

Für die Jahre 2019 bis 2022 erhält die Stadt Kyritz zur Umsetzung des Projektes insgesamt 553.767,23 Euro Fördermittel.

Laut Ministeriumsangaben soll der Zuwendungsbescheid die Stadt Kyritz noch vor Ende des Jahres erreichen.