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    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

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Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler besichtigte heute ein Windrad des Lindower Unternehmers Jan Teut. Vor und auf dem Windrad ging es um die Bedeutung der Energiewende für die Region und die Folgen der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2016.

Auf Einladung des Lindower Unternehmers Jan Teut besuchte die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler heute ein Windrad am Autobahndreick Barnim. Beim gemeinsamen Aufstieg auf die moderne Anlage wollten beide Seiten neue Perspektiven auf die Energiewende gewinnen. Dem Termin war ein Gespräch zu den Auswirkungen der diesjährigen Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die Wirtschaft der Region im Juni vorausgegangen.

Auch diesmal war das EEG das Thema, welches den Unternehmer am meisten umtrieb und ihn dazu veranlasste, sich mit seinen Bedenken und Befürchtungen an die Bundestagsabgeordnete zu wenden. Diese versicherte ihm, dass bei den beschlossenen Änderungen die Interessen auch kleinerer Anbieter und Betreiber von Windkraftanlagen mitbedacht worden sind und diese trotz der vorgesehenen Ausschreibungen nicht leer ausgehen werden. „Es ist unser Ziel, die Windkraftbranche breiter aufzustellen, um so die Akzeptanz und Bereitschaft in der Bevölkerung für die neuen Technologien zu stärken und sie aktiv an den Gewinnen der Branche, beispielsweise im Rahmen von Bürger-Windparks, teilhaben zu lassen.“, so Dagmar Ziegler, SPD-Abgeordnete für den Nordwesten der Mark Brandenburg. „Gleichzeitig helfen die jetzt beschlossenen Änderungen, die Kosten der Energieversorgung zu verringern, fossile Ressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von umweltfreundlichen Technologien zu fördern.“

„Gerade in Brandenburg sind die Erneuerbaren Energien zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden und schaffen hier viele Arbeitsplätze. Die Mark zählt zur technologischen Spitzengruppe unter den deutschen Ländern.“, so Dagmar Ziegler. „Die Diskussionen um Abstandsregeln und erhöhte Stromkosten zeigen aber auch, dass sich viele Menschen nicht mitgenommen oder sogar benachteiligt fühlen.“ Um insgesamt wieder mehr Akzeptanz für Windkraftanlagen zu schaffen, dafür bieten die neuen Regelungen des EEG 2016 sehr gute Voraussetzungen. Die Bundestagsabgeordnete setzt auch in Zukunft auf einen guten Dialog mit allen Beteiligten.

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