• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

über 100.000 Euro Bundesförderung

Der Bund fördert die Sanierung von gleich drei denkmalgeschützten Gebäuden in unserer schönen Prignitz.

Gefördert werden die Dorfkirche Breitenfeld in Gumtow mit 35.000 Euro, der Wasserturm am Lokschuppen in Wittenberge mit 39.000 Euro und die Wassermühle in Klein Leppin mit 34.000 Euro durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm VII der Bundesregierung.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss zusammen mit der Kulturstaatsministerin Prof. Grütters am Donnerstagnachmittag die Förderung der Sanierungen. Ich habe mich mit meinen SPD-Kollegen im Haushaltsausschuss sowie bei der Kulturstaatsministerin intensiv für die Förderung dieser Denkmäler eingesetzt. Noch aus der laufenden Sitzung heraus teilte der Kollege Johannes Kahrs mir den Erfolg für die genannten Projekte in der Prignitz mit.

Kultur zu erhalten und zu fördern ist nicht nur eine Bereicherung für die gesamte Region, sondern auch für unsere Gemeinschaft wie jede Prignitzerin und jeden Prignitzer persönlich. Unsere historischen Orte erkennbar und greifbar zu machen, sie Auswärtigen zeigen zu können, macht mich stolz, stiftet Zusammenhalt und Heimat. Ein wunderbares Beispiel ist der unermüdliche Einsatz der gesamten Dorfgemeinschaft in Breitenfeld über Konfessionen und Generationen hinweg für die Sanierung der Dorfkirche.

Hintergrund:

Dorfkirche Breitenfeld:

1684 erbaut, steht sie als ältestes Gebäude der kleinen Dorfgemeinschaft seit 334 Jahren auf dem Anger. Viele Details sind aus der Bauzeit erhalten. Neben dem freistehenden hölzernen Kirchturm mit seiner Glocke aus der Erbauungszeit sind in der Kirche unter anderem ein Sturzbalken mit Inschrift über dem alten Eingang und drei Stifterscheiben mit Glasmalerei von 1686 von historischem Wert.

Wasserturm am Lockschuppen Wittenberge:

Der Wasserturm steht auf dem Areal des Historischen Lockschuppens Wittenberge und wurde 1898 erbaut. Er fasst 250 Kubikmeter und diente der Wasserversorgung von Dampfloks am ehemals größten Schienenknotenpunkt der Prignitz. Das Bahnwerk Wittenberge markierte die Industrialisierung der Stadt um die Jahrhundertwende. Heute beherbergt der Historische Lockschuppen das Eisenbahnmuseum.

Wassermühle Kleine Leppin

Seit der ersten Erwähnung 1538, prägt die denkmalgeschützte Mühle die Gemeinde. Sie brannte ab, wurde wieder aufgebaut und mehrmals umgebaut. Bis 1986 war die Mühle in Betrieb. Zum Ende hin wurde sie allerdings elektronisch betrieben. Nach langem Leerstand ist das Gebäude nun in privater Hand. Es wird durch großes privates Engagement restauriert und zu einem Ort kultureller Begegnung ausgebaut.

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