• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

Wir haben es geschafft: Der Bund fördert die Sanierung von gleich fünf Objekten mit insgesamt 245.500 Euro in meinem Wahlkreis und den Betreuungswahlkreisen.

Durch das Denkmalschutzsonder-Programm VIII des Bundes werden gefördert:

  • Die Restaurierung der Orgeln der Marienkirche in Freyenstein mit 14.500 Euro, der Stiftskirche des Klosters Heiligengrabe mit 22.000 Euro und der Dorfkirche Hohennauen mit 30.000 Euro
  • Die Sanierung des Brauhauses des Klosters Himmelpfort mit 120.000 Euro
  • Die Restaurierung der Patronatsgruft in der Dorfkirche Wagenitz mit 59.000 Euro

Ende letzten Jahres hatten sich die Verantwortlichen um eine Förderung der Sanierung aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII des Bundes beworben. Die Bemühungen wurden mir unterstützt und begleitet. So setzte ich mich für die Sanierung der Denkmäler bei meinen SPD-Kollegen im Haushaltsausschuss sowie bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters intensiv ein. Am Mittwochmittag, den 08. Mai 2019 entschied der Haushaltsausschuss des Bundestages über die zu fördernden Projekte. Noch aus der Sitzung heraus teilte mir Johannes Kahrs, haushaltspolitischer Sprecher unserer Fraktion den Erfolg mit.

Kulturdenkmäler zu erhalten und zu fördern ist nicht nur eine Bereicherung für die gesamte Region, sondern auch für unsere Gemeinschaft. Historische Orte müssen erhalten bleiben und Töne erklingen können. Sie bilden Wurzeln und stiften Identität wie Zusammenhalt.

Das Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII bietet die Möglichkeit einer Bundesförderung zur Sanierung von unter Denkmalschutz gestellten Kulturdenkmälern und Orgeln mit bis zu 50 Prozent. Die Förderung muss bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beantragt werden. Über die Auswahl der Projekte entscheidet die Bundesbeauftragte zusammen mit dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Grund des Programmes ist: Der Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft Deutschlands ist im Einzelfall eine national bedeutsame Aufgabe, die durch den Bund mit zu gewährleisten ist.

Zu den Projekten im Einzelnen:

Die Marienkirche in Freyenstein entstand Ende des 13. Jahrhunderts. In den letzten Jahren konnten bereits große Teile der Kirche restauriert werden. Mit der Instandsetzung der aus dem Jahre 1840 stammenden Orgel kommt die Gemeinde ihrem Ziel, die Kirche wieder in vollem Glanze erstrahlen zu lassen, ein großes Stück näher.

Das Zisterzinserinnenkloster Heiligengrabe wurde mit seiner Stiftskirche Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und gilt als architektonisches wie historisches Meisterwerk der Region. Der Bau der Orgel wird auf 1726 datiert. Sie enthält besondere Schnitzereien und ist bekannt für ihren hellen Klang. Zur Erhaltung des Instruments sind Sanierungen dringend notwendig.

„Coeli Porta“, Pforte des Himmels, nannten die Mönche das Zisterzienserkloster Himmelpfort, das Ende des 13. Jahrhunderts erbaute wurde und bis heute Zentrum des kulturellen Lebens der Gemeinde ist. Am Rande der Klosteranlage befindet sich das 2010 ausgebrannte alte Brauhaus. Durch großes Engagement einer Bürgerstiftung und durch Spenden wird seit 2016 das Ziel verfolgt, das Gebäude wieder instand zu setzen. Die Bundesförderung wird dabei weiter helfen.

Die Dorfkirche Hohennauen stammt aus dem 14. Jahrhundert und gilt als Bauwerk mit besonderer kirchen- und landesgeschichtlicher Bedeutung. Zurzeit wird sie auf Grund außerordentlicher Bemühungen der Gemeinde und des Fördervereins restauriert. Die barocke Orgel selbst wurde 1793 erbaut und bedarf zu ihrem Erhalt einer grundlegenden Sanierung.

Unter der Wagenitzer Dorfkirche befindet sich eine historische Familiengruft der Adelsfamilie von Bredow aus dem 18 und 19. Jahrhundert. Im Zuge der Restaurierungsarbeiten an der Kirche wurde die Gruft entdeckt. Nun soll auch sie durch Archäologen zugänglich gemacht und saniert werden.

 

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