• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

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„Die seelischen Wunden heilen nur langsam, manchmal nie. Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen wirkungsvolle und unbürokratische Unterstützung erhalten.“, begrüßte Dagmar Ziegler die beschlossene Aufstockung des Hilfsfonds für DDR-Heimkinder. Anmeldestichtag ist der 30. September 2014.

Der Hilfsfonds, welcher bisher schon 40 Mio. Euro umfasste, wird auf bis zu 200 Mio. Euro aufgestockt. Dies vereinbarten der Bund und die ostdeutschen Landesregierungen im Februar. Mit dieser Entscheidung ist die Finanzierung ab 2014 gesichert. Die bisherigen Leistungskriterien und der bisherige Leistungsumfang bleiben bestehen, so dass jeder Betroffene bis zu 10.000 EUR an Leistungen für Folgeschäden des Heimaufenthalts geltend machen kann. Dies kann beispielsweise in Form von Rentenersatzleistungen, Kuren, Therapien oder Zahnersatz erfolgen.

Betroffene müssen sich bis zum Stichtag am 30. September 2014 melden. Es geht dabei zunächst nur um die Information, ob jemand Heimbewohnerin oder Heimbewohner gewesen ist. Der konkrete Antrag kann dann bis Mitte des Jahres 2016 eingereicht werden.

Adressat für Anträge und Ansprechpartner in Brandenburg ist das Büro der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der Kommunistischen Diktatur:

Petra Morawe und Silvana Hilliger
Hegelallee 3
14467 Potsdam
Telefon: 0331 / 23729217
http://www.fonds-heimerziehung.de/