• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

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„Um die Schiffbarkeit der Elbe nachhaltig zu sichern, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen.“, so Dagmar Ziegler bei ihrem gestrigen Besuch in Wittenberge. „Wir müssen weiter Vertrauen schaffen - wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz schließen sich nicht aus!“

Der Wachstumskern Prignitz hatte eine Gesprächsrunde zum Thema „Sicherung der Schiffbarkeit der Elbe“ in Wittenberge organisiert und hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen. Gemeinsam mit Frau Ziegler waren die Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog (SPD, Mitglied des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Eckhard Pols (CDU, Wahlkreisabgeordneter Lüchow-Dannenberg-Lüneburg) in die Prignitz gereist. Nach dem Gespräch, an dem auch Bürgermeister und Wirtschaftsförderer der Region und Vertreter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung teilgenommen hatten, folgte eine Besichtigung des ElbePorts und der neuen Verladetechnik.

Auf tschechischer Seite sind die Maßnahmen zur Sicherung der Schiffbarkeit des Flusses fast abgeschlossen. Auf deutscher Seite fehlen noch die Reststrecken bei Coswig sowie zwischen Dömitz und Hitzacker. „Die Ertüchtigung der Elbe ist nicht nur ein wichtiges Infrastrukturprojekt für den Osten Deutschlands, sondern hat eine europäische Dimension.“, gibt sich Dagmar Ziegler überzeugt.

Um die Finanzierung zu sichern, darf die Elbe bei der Neufassung des Bundesverkehrswegeplans nicht aus der höchsten Förderkategorie fallen. Die gegenwärtigen Planungen bevorteilen einseitig west- und süddeutsche Wasserstraßen.