• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

Für die Sanierung des Baudenkmals stehen nun € 40.000 aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V zur Verfügung. Die Prignitzer Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler hatte für die Förderung geworben.

„In den letzten Jahren ist es gelungen, Schloss Grube zu einem touristischen und kulturellen Mittelpunkt der Prignitz zu entwickeln. Die Sanierung des Gebäudes stellt einen weiteren, wichtigen Baustein dieser Entwicklung dar“, gibt sich Dagmar Ziegler überzeugt. „Tourismus, Kultur und Denkmalschutz gehen in Brandenburg oft Hand in Hand. Insbesondere in den strukturschwächeren, ländlichen Regionen des Landes kommt diesen Bereichen auch eine wirtschaftliche Bedeutung zu.“

 Bei dem sanierungsbedürftigen Baudenkmal handelt es sich um das letzte giebelständige Haus in Grube. Das denkmalgerecht zu sanierende Gebäude wurde am 14. Juli 2000 rechtskräftig in die Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen. Entstanden ist es vermutlich bereits im 18. Jahrhundert und gehört damit neben der Kirche (erbaut 1578) und dem Schloss (erbaut 1740-42) zu den ältesten Gebäuden des Dorfes. Es handelt sich um einen eingeschossigen Fachwerkbau mit Satteldach und Kronendeckung aus Biberschwanzziegeln. Seine Gestalt ist ein seltenes, noch erhaltenes, Beispiel der ländlichen Baukultur in der Region.

 Wegen der starken Einsturzgefährdung gab es bisher nur eine erste Notsicherung. Nun kann die denkmalgerechte Sanierung erfolgen. Das Denkmalschutz-Sonderprogramm V kommt aus dem Haushalt der Bundeskulturstaatsministerin. Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler hatte den Bewerbungsprozess um die Fördergelder mit dem notwendigen Empfehlungsschreiben unterstützt. Durch die Denkmalsanierung wird eine konzeptionelle Erweiterung von Schloss Grube angestrebt. So ist eine Nutzung als Unterstellraum für Fahrräder und Fahrradwerkstatt für die Gäste des Schlosses Grube denkbar.