• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

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Verkehrsinfrastruktur sichert die Zukunftsfähigkeit unserer Region.

Der Bau der Bundesautobahn 14 ist das wichtigste Infrastrukturprojekt der Prignitz und wird seitens des Kreistages, von breiten Teilen der Bevölkerung sowie der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler unterstützt. Auch der Koalitionsvertrag der Landesregierung bekennt sich eindeutig zur zügigen Fertigstellung der vierspurigen A14.

Im Rahmen der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplanes 2015 haben die Bundesländer ihre wichtigsten Infrastrukturprojekte angemeldet, die dann durch den Bund bestätigt werden. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Projektanmeldung für den Abschnitt der Elbquerung bis Karstädt als Neubau. „Ich gehe davon aus, dass dieser Abschnitt seitens des Bundes auch im zukünftigen Bundesverkehrswegeplan 2015 bestätigt wird.“, ist Dagmar Ziegler überzeugt.

„Als Bundestagsabgeordnete setze ich mich seit Jahren für den Bau der A14 ein, da ein Anschluss an das Bundesfernstraßennetz für die wirtschaftliche und touristische Weiterentwicklung von großer Bedeutung für die Prignitz ist.“, so Dagmar Ziegler.

„Eine Autobahn ist mehr als Asphalt in der Landschaft!“, ist die Prignitzer Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler überzeugt. „Im Dreiklang mit Schiene und Wasserstraße ist sie eine gute Voraussetzung für Mobilität, Wirtschaftswachstum und die Sicherung von Arbeitsplätzen.“

Hintergrund:

Der Abschnitt Karstädt bis Groß Warnow wird voraussichtlich Ende dieses Jahres für den Verkehr freigegeben, so dass ab Ende 2017 eine durchgehende Verbindung von der Prignitz (Anschlussstelle Karstädt) bis Hamburg (weiter auf der A 24) umgesetzt sein wird.

Seitens des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) wird ein Bundesverkehrswegeplan mit allen beabsichtigten Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekten aufgestellt und vom Bundeskabinett beschlossen. Der Bau der A14 – Lückenschluss Magdeburg bis Schwerin – ist dabei ein langfristig verfolgtes Ziel. Im aktuell gültigen Bundesverkehrswegeplan aus dem Jahr 2003 findet der gesamte brandenburgische Abschnitt der A14 (Elbquerung bei Wittenberge bis Groß Warnow) als „laufendes und fest disponiertes [=festgesetztes] Vorhaben mit besonderem naturschutzfachlichen Planungsauftrag für vordringlichen Bedarf“, so die offizielle Bezeichnung, seine Berücksichtigung.

Das Bundesverkehrsministerium erstellt zur Abbildung der Finanzierung sogenannte Investitionsrahmenpläne. Im aktuellen Investitionsrahmenplan 2011-2015 sind unter „Prioritäre Vorhaben“ die Abschnitte von der Elbquerung bis Wittenberge und von Karstädt bis Groß Warnow sowie unter „Weitere wichtige Vorhaben“ der mittlere Abschnitt Wittenberge bis Karstädt benannt. Nach aktuellem Kenntnisstand soll noch in diesem Jahr der Planfeststellungsbeschluss, also die Baugenehmigung, für den Abschnitt der Elbquerung bis Wittenberge durch das brandenburgische Infrastrukturministerium erfolgen.