• Dagmar Ziegler
    Dagmar Ziegler

    Mitglied des Bundestages

Nachrichten

Kultur stiftet Identität. Durch die Bundesgelder können nun fünf weitere Kulturobjekte im Norden Brandenburgs saniert werden und wieder verstärkt identitätsstiftend wirken. Insgesamt unterstützt der Bund die Projekte mit 262.000 Euro. Durch das Denkmalschutz-Sonderprogramm IX des Bundes werden gefördert:
  • Die Sanierung der Dorfkirche Läsikow in Wusterhausen/Dosse mit 18.000 Euro, der Klosterkirche St. Trinitatis in Neuruppin mit 45.000 Euro und der Dorfkirche Radensleben in Neuruppin mit 65.000 Euro.
  • Die Sanierung der Dorfkirche Gumtow mit 99.000 Euro.
  • Die Sanierung des ehemaligen Brauhauses des Zisterzienser Klosters Himmelpfort in Fürstenberg/Havel mit 35.000 Euro.

Das Ernst-Thälmann-Stadion in Wittenberge wird mit maßgeblicher Unterstützung des Bundes bis 2022 zu einem multifunktionalen Sportzentrum ausgebaut.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat heute die Förderung der Modernisierung des Ernst-Thälmann-Stadions in Wittenberge beschlossen. Im Rahmen des Bundesprogramms für die Sanierung von kommunalen Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen unterstützt der Bund das Vorhaben der Stadt mit 1,215 Mio. Euro.

Unser Einsatz trägt nun Früchte!

Ein Besuch des Bahnhofsgebäudes in Hohen Neuendorf ebnet den Weg für die Förderung des Projekts Kulturbahnhof im Rahmen des Bundesprogramms für die Sanierung von kommunalen Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen.

Am 06. März 2020 besuchten Johannes Kahrs und ich zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt, Herrn Apelt, sowie Inka Gossmann-Reetz das fünfstöckige Bahnhofsgebäude am S-Bahnhof Hohen Neuendorf.

Hohen Neuendorf plant das seit Jahren leerstehende Gebäude in prominenter Lage zu revitalisieren und verschiedensten Nutzungen zuzuführen.

Intensiv beschäftigte ich mich mit beiden Gesetzesvorlagen und habe beide Lösungsvorschläge abgewogen. Anfang des Jahres habe ich eine Entscheidung getroffen und unterstütze seitdem die doppelte Widerspruchsregelung in der Organspende.

Organe zu spenden ist eines der größten Geschenke, das man aus Solidarität und Nächstenliebe machen kann. Die Freiwilligkeit dieser Spende ist hierbei von zentraler Bedeutung und diese wird es auch zukünftig bleiben. Jederzeit kann widersprochen werden.

Das Recht von schwerstkranken Menschen wiegt für mich schwerer, als das Recht des gesunden Menschen sich mit der Organspende nicht auseinander zusetzen und keine Entscheidung zu treffen. Es erscheint zumutbar, dass eine Entscheidung von jedem Einzelnen getroffen wird, wenn dadurch Leben gerettet werden können.

Jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger ist potenziell Organempfänger, nur wenige würden eine Organspende im Krankheitsfall ablehnen. Im Gegensatz dazu haben nur vierzig Prozent einen Organspendeausweis. Viele Gespräche und auch repräsentative Umfragen bestätigen, dass weitere vierzig Prozent die Bereitschaft in sich tragen Organe zu spenden. Die Widerspruchsregelung könnte hierbei zu einem kulturellen Wandel führen und die Gemeinschaft stärken. Sie fußt auf Solidarität, der Würde des Menschen und Mitgefühl unserer Gesellschaft.

Wir können damit viele Menschen vor dem Tod retten. Das würde mir zu Lebzeiten ein gutes Gefühl geben. Deshalb trage ich auch seit vielen Jahren stets meinen Organspendeausweis bei mir.